Ich sitze hier, an meinem Fenster, mein Blick richtet sich nach draußen, es stürmt und regnet leicht, der Tag sieht aus, als sei es Herbst. Doch eigentlich ist es Frühling, nur leider, merkt man recht wenig davon, denn die Wiesen haben kein leuchtendes grün, nirgendwo sind Osterglocken oder Krokusse zusehen, die Welt scheint so farblos. Die Zeit die ich habe, in den Ferien, bringt mich zum nachdenken, man weiß nicht immer was man tun soll, ich beobachte im moment viel und halte mich aus allem raus. Meine Rolle ist die Beobachter-Rolle, ich beobachte, die Gestik und Mimik der Menschen, die Geräusche der Natur und die Dinge die geschehen, obwohl man es gerne verhindern würde. Das Leben scheint so eintönig, doch wenn man genauer hinsieht merkt man, dass sich hinter jedem versteckten Blatt, jeder noch nicht aufgegangenen Blume neues leben versteckt, neues leben das erst langsam, Zeit für zeit erwacht. Mein Blick schweift über die Wiesen, den Wald und die Sonne, die sich durchdringt, sie ist nicht warm, der Wind ist kalt und meine Gefühle interessieren niemanden, was gut so ist. Gefühle sind Erlebnisse, Gedanken und Träume. Im Inneren sind wir doch Alle ganz verletzlich.
4.4.10 18:54
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de